Corona-Warn-App verletzt Privatsphäre massiv

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Experten u.a. von Kaspersky bezweifeln, dass die Privatsphäre der Nutzer in der zentralen Cloud der Corona-Warn-App gewahrt bleiben kann. Das deutsche Gesundheitsministerium eiert entsprechend herum.

security insider newsKommt sie oder kommt sie nicht, in den tagesaktuellen Medien wird das Gezerre und Geziere um die Corona-Warn-App mit beinahe stündlichen Meldungen verfolgt. Das Zögern des deutschen Gesundheitsministers Jens Spahn hat aber gute Gründe: Sehr viele Experten, darunter die von Kaspersky, bezweifeln, dass die Daten in der dahinterliegenden Cloud nicht missbraucht werden (können). „Diese Technologie sollte implementiert werden, wenn sie Leben retten kann. Die Verwaltung derart großer Datenmengen muss jedoch korrekt und ordnungsgemäß durchgeführt und die Daten müssen adäquat gesichert und verschlüsselt werden, um die Sicherheit der erhaltenen Informationen zu gewährleisten“, so Yury Namestnikov, Head of Global Research & Analysis Team in Russland bei Kaspersky, über die Auswirkungen solcher Apps auf die Privatsphäre. „Wenn dies korrekt und transparent erfolgt, können Behörden überprüfen, welche Organisationen diese Daten gesammelt und verwendet haben.“ Wer das sein könnte, und wie das durchgeführt werden soll – offen.

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